Die internationale BP gehört mit über 117.000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern zu den größten Unternehmen der Welt und zu den 'Top Three' der internationalen Ölindustrie. Mit einem Jahresumsatz von rund 40 Mrd. Euro und insgesamt 11.300 Beschäftigten in 2002 nimmt BP auch in Deutschland eine Spitzenposition unter den Top-Wirtschaftsunternehmen ein.
Das BP-Tankstellennetz in Deutschland firmiert nach der Übernahme von Veba Öl und der ehemaligen Aral AG zukünftig komplett unter der Marke Aral und umfasst dabei ca. 2.600 Tankstellen. Dabei wurde es im Zuge der gesamten Integration und der Zusammenführung der ehemaligen BP und Aral Tankstellen notwendig, einheitliche Systeme und Werkzeuge für identische Aufgaben vorzusehen. Für den gesamten Bereich Retail / Tankstellengeschäft hat das Management sich entschlossen, die bisherigen Aral-Systeme für alle zentralen Verwaltungs- und Steuerungskomponenten einzusetzen.
Dazu wurde das Integrationsprojekt RET07 "Use ARAL central systems for servicing BP sites" aufgesetzt. Dieses Projekt bestand aus verschiedenen Teilprojekten (Stammdaten, Verträge, Terminzahlungen, Partnerfakturierung, Kartenverarbeitung, Kraftstoffe, Schmierstoffe, Pricing, Shop-Fakturierung, Kommunikation/Datentransfer, Reporting), die sowohl einzeln als auch im Zusammenhang koordiniert und umgesetzt werden müssen. In fast allen Teilprojekten wurden SMF-Mitarbeiter eingesetzt.
Das Aufgabenspektrum umfasste neben Konzeption und Koordination im wesentlichen Programmieraufgaben für die notwendigen Erweiterungen der Aral Systeme. Diese wurden in den unterschiedlichsten Systemumgebungen vorgenommen – von SAP über Mainframe (Cobol, IMS, DB2) bis hin zu Unix und Oracle. Dazu konnten von unseren Mitarbeitern fundierte Kenntnisse und vielfältige Erfahrungen eingebracht werden.
Durch die schnellstmögliche Einführung einer einheitlichen Systemlösung im Hause BP/Aral ergeben sich erhebliche Einsparpotentiale beim Betrieb und der Wartung einer redundanten Systemlandschaft. Das Business ist nach Produktionseinführung in der Lage, einheitlich das gesamte Retail-Geschäft zu steuern und zu verwalten, sodass hier effektiver – bzgl. Profit und Personal – gearbeitet werden kann. Als Nebeneffekt für die ehemalige Aral-IT in Bochum, die dieses Projekt federführend geleitet hat ist zu bemerken, dass dieses Projekt im Focus der internationalen BP stand und dass durch die termingerechte und problemlose Einführung ein positives Zeichen gesetzt werden konnte.
25 Jahre ist es her, da startete nicht nur das Technologiezentrum Dortmund. Bei der Familie Feuerstein in Dortmund-Marten startete der Fotokopierer auch die Firmengeschichte von SMF - aus Platzmangel im Schlafzimmer. (weiterlesen)
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