
"Ausgangspunkte für meine Malerei sind verwitterte Hauswände, Fragmente von Fresken, Litfasssäulen mit Schichten von Papierresten. Diese Spuren vergangener Zeiten haben mich schon immer fasziniert. Sie setzen bei mir Rückfrageprozesse in Gang, die sich mit dem Leben der Menschen damals befassen. Welche Spuren werden wir hinterlassen? Wie werden sie interpretiert werden? Diese Reste der Vergangenheit durchlaufen einen Prozess der ständigen Veränderung. Ich halte auf meinen Bildern einen Augenblick davon fest. Das bedeutet: Zeit wird visualisiert. Die Bilder sind wie ihre Vorbilder in Schichten aufgebaut. Die Schichten durchdringen sich gegenseitig, ergeben neue Bilder, werden ein neues harmonisches Ganzes. Die Mischtechnik bietet sich dafür an. Glatte und raue Oberflächen wechseln sich ab, Fläche und Linie kontrastieren miteinander. Die Farben treten selten in ihrer reinen Form auf, kräftige Farbtöne treten neben zarte, kalkige neben glänzende."
Vor allem bei den Leinwandbildern steht die Farbe, unterstützt durch Strukturen, im Mittelpunkt. Sie ist nicht mehr Mittel, sondern Bildgegenstand. Sinneseindrücke bleiben als Farbe und werden auch dem Betrachter so vermittelt.
In den letzten Jahren werden diese Bilder immer häufiger durch themenbezogene Installationen ergänzt. Oder es werden Raumkonzepte entwickelt, bei denen der Ort und die Malerei als Installation zu einem Ganzen werden. Das kann sich an der Funktion oder der Geschichte eines Ortes orientieren oder es können architektonische Besonderheiten des Ortes aufgegriffen werden.
Ab 2007 entstehen Skulpturen aus Stein und Glas, die Naturformen aufgreifen, sie aber in einen anderen Kontext stellen.
Ihr Atelier hat Monika Pfeiffer im Depot Dortmund.
Biographie
1947
Geboren in Dortmund
1967
Kunststudium
Heirat, Kinder, Schuldienst
seit 1995
Mitglied im BBK Ruhrgebiet
seit 2007 erste Vorsitzende
seit 1997
im Dortmunder Künstlerverzeichnis
2000
Dortmunder Gruppe
2005
Gründungsmitglied des Kulturtisches des Stadtbezirksmarketings Dortmund-Hörde
seit 2007
Mitglied Depot e.V.
Ausstellungen
seit 1992
Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland
(Vilnius, Bergen, Leeds, Novi Sad, Le Havre)
2000
Installation in der Thomae-Kirche in Soest
2000 und 2002
vertreten im Grafikkalender der Stadt Dortmund
2002
Internationales Künstlersymposium im Artoll, Bedburg Hau
ab 2007
Teilnahme an Nordstadtprojekten
ab 2008
Durchführung und Planung „ Starke Orte“ Projekt Ruhr 2010
Farbe und die Empfindungen
"…Farbe und die Empfindungen, die sie auslöst, ist das Sujet meiner Bilder. Dabei tritt diese Farbe nie in ihrer reinen Form, sondern immer als "Zwischenton" auf. Weißtöne spielen eine wesentliche Rolle, durch Überlagerungen werden feine Abstufungen erzielt, subtile Farbvarianten, die trotz unterschiedlicher Formen letztendlich Ruhe ausstrahlen…"
25 Jahre ist es her, da startete nicht nur das Technologiezentrum Dortmund. Bei der Familie Feuerstein in Dortmund-Marten startete der Fotokopierer auch die Firmengeschichte von SMF - aus Platzmangel im Schlafzimmer. (weiterlesen)
Wir fokussieren uns seit mehr als 25 Jahren auf wenige Kernbranchen, in denen wir mit Professional Services umfassende Expertise und Beratungs-Know-how aufbauen konnten: bei Handel, Banken, Versicherungen, in der Fertigungsindustrie und im Mineralölhandel.
Die SMF KG ist ideelle Fördererin Dortmunder Künstler. Wechselnde Ausstellungen in unseren Geschäftsräumen inspirieren unsere tägliche IT Entwicklungs- und Beratertätigkeit.
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