Das Azubi-Tagebuch – Teil 3

Anuruththan macht bei uns eine Ausbildung zum Informatikkaufmann und gibt uns einen Einblick über eine Woche in der Berufsschule und im Team Loyalty bei SMF:

Montag

Mein Arbeitstag beginnt um 8:00 Uhr. Bevor ich mich meinen To-Dos widme, trinke ich mit meinen Teamkolleg*innen einen Kaffee in unserer Lounge. Dabei tauschen wir uns kurz zu unseren Wochenenden aus. Diese Routine versuchen wir regelmäßig beizubehalten, um positiv in den Arbeitstag zu starten.

Am Arbeitsplatz schaue ich zuerst in meinen Posteingang und bearbeite die dringendsten Mails. Im Anschluss priorisiere ich meine Aufgaben für die Woche, um möglichst effizient arbeiten zu können. Um 9:30 Uhr steht mein erster Catch-Up mit insgesamt vier Teamkolleg*innen an, derzeit ausschließlich über Videokonferenzen. Hier setzen wir uns gegenseitig ins Bild und tauschen uns über Dinge aus, die momentan im Fokus stehen. Auch schauen wir in diesem Call, ob jemand aus dem Team Unterstützung bei seinen Aufgaben braucht. Danach starte ich mit dem Erstellen einiger Loyalty-Kampagnen in der Testumgebung unseres Loyalty-Systems. Das soll in erster Linie als Übung dienen, da mich nach der Ausbildung unter anderem solche Tätigkeiten erwarten werden.

Um 12 Uhr geht’s dann in Richtung Mittagspause. Heute steht Sushi auf dem Programm.

Nach der Mittagspause müssen die Coupons noch getestet werden. Für die Testsituationen haben wir einen speziellen Raum mit Testkassen. So kann ich wunderbar vor Ort Transaktionen simulieren und die erstellten Coupons auf Funktionalität überprüfen. Zu Beginn werte ich noch einige Reports aus. Dabei handelt es sich beispielsweise um detaillierte Tankstellenreports, mit deren Hilfe eine Kollegin und ich Kundenbeschwerden bearbeiten. Kunden könnten sich zum Beispiel beschweren, wenn ein Coupon nicht einlösbar ist. Wir prüfen dann in unserem Loyalty System, warum genau das der Fall ist.

Dienstag

Auch heute starte ich um 8:00 Uhr. Nachdem ich meine Mails bearbeitet habe, geht es wieder hoch zum Testkassenraum, um die Loyalty Kampagne weiter zu testen.

Dabei bemerke ich, dass einige Coupons leider nicht das gewünschte Ergebnis hervorgebracht haben: Sie wurden entweder nicht ausgedruckt oder ich konnte sie nicht einlösen. Nach der Fehlersuche und -korrektur kann ich an der Testkasse die fehlenden Coupons mit Erfolg ausdrucken und die Coupons einlösen.

Nach der Pause habe ich einen Catch-Up mit zwei Teamkollegen. In diesem Catch-Up geht es um den Informationsaustausch für anstehende Kampagnen. Anschließend formuliere ich eine Prozessdokumentation für das Erstellen von Loyalty-Kampagne in unserem Loyalty-System. Sie hilft mir Prozesse besser zu verstehen, wie beispielsweise das Erstellen von Coupons.

Mittwoch

Heute ist mein Berufsschultag. Da ich im zweiten Lehrjahr bin, habe ich nur einen Berufsschultag pro Woche. Der Unterricht beginnt im Regelfall um 7:30 Uhr.

Mein Schultag beginnt mit einer Doppelstunde ITS (Informationstechnische Systeme). Hier sind wir aktuell mit dem Thema „Routing“ beschäftigt. Nach der Doppelstunde ITS folgt eine 20-minütige Pause. Danach habe ich das Fach AE (Anwendungsentwicklung), in dem wir das Thema Use-Case-Diagramme behandeln. Nach einer weiteren Pause stehen vier Stunden Wirtschafts- und Geschäftsprozesse (WG) auf der Agenda. Heute geht es um verschiedenen Darlehensarten.

Donnerstag

Ich starte wieder um 8:00 Uhr. Nach dem ersten Kaffee und dem Bearbeiten von Mails geht es weiter mit meinen To-Dos für die Woche. Heute stehen Datenbanken auf der Agenda. Das Ziel ist, einen Mechanismus in der teaminternen Coupon-Datenbank wieder zum Laufen zu bringen. Die in der Datenbank erstellten Coupons sollen automatisiert in unser Loyalty-System importiert werden, damit zukünftig viel Zeit bei dem Erstellen von Loyalty-Kampagnen gespart werden kann. Nach der Pause arbeite ich weiter an meiner Prozessdokumentation schaffe es, sie fertig zu stellen.

Freitag

Wie an den vergangenen Arbeitstagen auch, ist um 8:00 Uhr Arbeitsbeginn. Ich widme den gesamten Arbeitstag der Coupon-Datenbank und kann so bereits früh kleinere Teilerfolge erzielen. Die Datenbank kann ich beispielsweise so umstrukturieren, dass die richtige Datei für den späteren Import ausgegeben wird. Schon während des Testens des Imports erstelle ich eine Dokumentation für diesen Prozess, damit auch meine Kolleginnen und Kollegen zukünftig darauf zugreifen können. Um 16:30 Uhr geht es dann ins Wochenende.

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