Weltfrauentag 2026 – Mehr Frauen in die IT
Verantwortung beginnt im Unternehmen: Warum Sichtbarkeit, Strukturen und echte Entwicklungschancen entscheidend sind.
Der 8. März ist Weltfrauentag. Ein Tag, der Fortschritte sichtbar macht und zugleich deutlich zeigt, wo noch Handlungsbedarf besteht. In der IT-Branche liegt der Frauenanteil laut Bitkom bei rund 18 Prozent*. Trotz positiver Entwicklungen bleiben Frauen in technischen Rollen deutlich unterrepräsentiert. Und das, obwohl der Fachkräftemangel in der IT so groß ist wie nie zuvor. Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr, ob wir mehr Frauen in der IT brauchen, sondern wie Unternehmen aktiv Verantwortung übernehmen.
Das erwartet Sie in diesem Artikel:
Frauen in der IT: Das Problem beginnt vor dem Recruiting
Dass Frauen in IT-Berufen weiterhin unterrepräsentiert sind, lässt sich nicht allein durch das Recruiting erklären. Die Ursachen liegen tiefer. Vorstellungen darüber, wer „typischerweise“ technikaffin ist, prägen sich oft schon in jungen Jahren. Technische Kompetenzen werden gesellschaftlich noch immer häufiger Jungen und Männern zugeschrieben. Gleichzeitig zweifeln viele Mädchen und Frauen ihre eigenen Fähigkeiten in Mathematik oder Informatik stärker an – selbst dann, wenn ihre Leistungen objektiv gleichwertig sind.
Das Thema ist daher weniger eine Frage der Qualifikation, sondern der Rahmenbedingungen. Es braucht mehr greifbare Vorbilder, mehr Sichtbarkeit weiblicher Expertise und Strukturen, die Selbstvertrauen fördern, statt unbewusst Hürden aufzubauen. Wenn wir hier nicht ansetzen, verschenken Unternehmen wertvolles Potenzial und mit ihm unterschiedliche Denkweisen, kreative Lösungsansätze und die Vielfalt, die für Innovation in einer digitalen Wirtschaft unverzichtbar ist.
Warum Abwarten keine Option ist
Die IT prägt heute viele zentrale Bereiche unseres Zusammenlebens von Wirtschaft und Verwaltung über Bildung bis hin zu politischen Entscheidungsprozessen. Wenn bestimmte Perspektiven dort weniger vertreten sind, kann sich das langfristig auch auf Produkte, Algorithmen und Unternehmenskulturen auswirken.
Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Teams eröffnet hingegen vielfältigere Blickwinkel, stärkt Innovationsfähigkeit und erweitert Problemlösungsstrategien. Gleichzeitig steigert es die Attraktivität von Unternehmen für unterschiedliche Talente. Gerade vor dem Hintergrund des anhaltenden IT-Fachkräftemangels lohnt es sich, vorhandene Potenziale bewusst zu fördern. Vielfalt in der IT ist dabei weit mehr als ein Zusatzaspekt – sie ist ein wichtiger Baustein für nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung.
Mehr Frauen in der IT: Wie SMF Verantwortung übernimmt
Mit einer Frauenquote von rund ca. 24 % (Stand Februar 2026) liegen wir über dem Branchendurchschnitt. Aber darauf ruhen wir uns nicht aus. Unser Anspruch ist es, Diversität in der IT aktiv zu fördern und nachhaltige Strukturen zu schaffen. Wir konzentrieren uns dabei auf drei zentrale Handlungsfelder:
- Strukturen nachhaltig verändern
Im Projekt „She works IT“ entwickeln wir gemeinsam mit der Sozialen Innovation GmbH unsere Organisations- und Arbeitsstrukturen gleichstellungsfördernd weiter. Denn Gleichstellung entsteht nicht zufällig. Sie braucht bewusste Entscheidungen, überprüfbare Prozesse und kontinuierliche Reflexion.
- Sichtbarkeit von Frauen in technischen Rollen stärken
Frauen übernehmen bei SMF in Projekten, Kundenterminen und Führungsrollen Verantwortung. Expertise wird unabhängig vom Geschlecht sichtbar gemacht – sowohl intern als auch extern. Dazu gehören für uns auch der Zugang zu Ausbildung, gezieltes Mentoring und Formate wie der Girls’ Day, um Perspektiven zu eröffnen und Vorbilder erlebbar zu machen.
- Entwicklungschancen und Karrierepfade ausbauen
Gleichstellung endet nicht bei der Einstellung. Entscheidend sind langfristige Entwicklungsmöglichkeiten. Leistung, Verantwortung und Qualifikation stehen im Mittelpunkt. Gleichzeitig hinterfragen wir kontinuierlich bestehende Strukturen, um unbewusste Hürden abzubauen.
„Mehr Frauen in der IT bewirken wir nicht durch Kampagnen allein, sondern durch glaubwürdige Strukturen. Als Projektlotsinnen bei She works IT erleben wir, wie wichtig es ist, Arbeitsmodelle, Führungskultur und Entwicklungswege konkret weiterzuentwickeln. Die Challenge ist, genau diese Veränderungen sichtbar zu machen – ehrlich, transparent und nahbar.“
Cordula Makolla – Personalreferentin
Henrike Lindenblatt – Senior Marketing Manager
IT braucht mehr Perspektiven – vielleicht auch deine
Bei SMF erwarten dich echte Entwicklungsmöglichkeiten, flexible Arbeitsmodelle und eine Unternehmenskultur, in der dein Beitrag zählt. Du möchtest in einem Umfeld arbeiten, das Diversität lebt? Dann werde Teil unseres Teams: Hier geht’s zu unserer Karriereseite.
Haben wir dein Interesse geweckt? Hast du noch Fragen? Wir sind gerne für dich da!

Cordula Makolla
Personalreferentin
* Pflicht für alle Anfragen zu unseren Angeboten.
*Quelle: Bitkom, Stand März 2025.

